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Babybrei Rezepte

Breie für das Baby lassen sich gut selber zubereiten. Mit den richtigen Bestandteilen erhält das Baby alles, was es für das Wachstum benötigt und Sie entlasten zudem Ihr Budget.

Babybrei Rezepte

1. Ab wann gibt es Babybrei?

Wann Beikost eingeführt werden sollte, liegt zwischen dem 5. und dem 7. Lebensmonat. Um bestimmte Babybrei Rezepte auszuprobieren, ist von Baby zu Baby unterschiedlich. Im Regelfall zeigt das Baby durch sein Verhalten den richtigen Zeitpunkt an.

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1.1 Anzeichen dafür das dass Baby reif für Babybrei ist:

 

  • Das Baby kann gut sitzen.
  • Feste Nahrung wird nicht mehr vom Baby automatisch aus dem Mund geschoben.
  • Selbstständige Aufnahme und Kauen von Nahrung.
  • Über eine längere Zeitspanne zeigt das Baby ein höheres Still- und Nahrungsbedürfnis.
  • Das Baby ist sehr interessiert, wenn es anderen Menschen beim Essen beobachtet.

1.2 Schwierigkeiten beim Babybrei

babybrei rezepte zum einfrieren

Wenn Sie Babybrei Rezepte nachmachen und dabei feststellen, dass kein Interesse des Babys besteht, sollten die Rezepte beendet werden. Das Gleiche trifft zu, wenn das Baby beim Test ungern den Löffel mit Babybrei annimmt. Die Babybrei Rezepte können dabei bei einem erneuten Versuch bereits zwei Wochen später anders ausfallen. Manchmal können die Gründe zudem eine Abneigung gegen bestimmte Gemüsesorten sein. Ein Austausch der Sorte kann hierzu den gewünschten Erfolg bringen. Tatsächlich sollten Säuglinge neue Babybrei Rezepte mehrere Male probieren, bis dieses akzeptiert wird. Aber auch Babys besitzen eine Abneigung gegen bestimmte Babybrei Rezepte und einer bestimmten Zutat. Die Ablehnung sollten Sie akzeptieren.

 

1.3 Niemals das Baby zum Essen zwingen

Es gibt Babys, die Babybrei Rezepte gerne annehmen und plötzlich das Essen verweigern. Dahinter kann sich ein Schub bei der Entwicklung verstecken. Das Baby wird verunsichert und fällt zurück in alte Gepflogenheiten. Es könnte allerdings auch an den kommenden Zähnen liegen. Dann können Sie kalte Rezepte ausprobieren.

 

1.4 Babybrei Rezepte auf den Bedarf des Säuglings abstimmen

Babybrei Rezepte sind genau auf den Bedarf des Alters des Kindes abzustimmen und es sollte gewährleistet werden, dass die entsprechenden Nährstoffe die es zum guten Wachstum braucht, bekommt. Sämtliche Rezepte sind einfach zuzubereiten. Sie können auch in größeren Rationen produziert und unmittelbar nach dem Pürieren portionsweise in das Gefrierfach gelangen. Dadurch haben Sie immer einen Vorrat und sparen Zeit und Geld.

 

1.5 Welches Öl für die Babybrei Rezepte?

babybrei rezepte ab 6 monatBabys benötigen sehr viel Energie für ihr Wachstum. Deswegen müssen Babybrei Rezepte sehr fettreich sein. Fett ist hierbei der beste Lieferant für Energie. Wenn Sie den Babybrei selber zubereiten, sollten Sie bei 200 Gramm Brei einen Esslöffel Öl hinzugeben. Beim Glas sollten Breie mit einem Teelöffel pro Glas eine Aufwertung erhalten. Nutzen Sie raffiniertes Pflanzenöl. Empfehlenswert wegen der günstigen Zusammensetzung ist Rapsöl. Verwenden Sie keinesfalls kalt gepresstes Pflanzenöl. Geeignete Öle sind beispielsweise Rapsöl, Sonnenblumenöl, Maiskeimöl, Distelöl und Olivenöl.

 

1.6 Babybrei Rezepte

5.-7. Monat: Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei

 

  • 100 g Gemüse (beispielsweise Kartoffeln, Brokkoli, Blumenkohl, Karotten, Kohlrabi, Pastinake, Zucchini oder Fenchel)

  • 50 g Kartoffeln( oder Reis, Getreide, Nudeln)
  • 1,5 EL Fruchtsaft oder Obstpüree als Nachtisch
  • 1 EL Rapsöl
  • 30 g Fleisch (zum Beispiel Lamm, Rind, Geflügel, Schwein)

Zubereitung

Das Gemüse wird geputzt und die Kartoffeln geschält. Sie würfeln beides und garen dabei mit ein wenig Wasser das sehr klein geschnittene Fleisch oder Hackfleisch. Nach der Zugabe des Saftes wird alles püriert. Letztlich wird das Rapsöl untergerührt. Sie können aber auch manchmal das Fleisch gegen Fisch austauschen.


5.-7. Monat: Gemüse-Getreide-Kartoffelbrei

 

  • 100 g Gemüse (Blumenkohl, Karotten, Kohlrabi, Kürbis, Brokkoli, Pastinake, Fenchel oder Zucchini)

  • 50 g Kartoffeln (alternativ Nudeln, Getreide, Reis)
  • 2-3 EL Wasser
  • 10 g Haferflocken
  • 3,5 EL Vitamin-C-reicher Saft ( Orangensaft oder Apfelsaft mit Zusatz von Vitamin C)
  • 1 EL Rapsöl

Zubereitung

Das Gemüse und die Kartoffeln werden gewaschen, gewürfelt und in ein wenig Wasser gedünstet. Sie geben Wasser und Haferflocken dazu, pürieren alles und mengen schließlich das Öl unter.

Hinweis

Dieser vegetarische Brei dient als Ersatz des Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Breis. Dies trifft nur zu, wenn bei der Ernährung des Säuglings auf Fleisch verzichtet wird. Fleisch ist die beste Nahrungsquelle für Eisen. Bei vegetarischer Ernährung ist speziell auf eine genügende Versorgung mit Eisen zu achten. Der vegetarische Gemüse-Getreide-Kartoffelbrei sollte niemals Milch beinhalten. Dadurch wird die Eisenverfügbarkeit reduziert.

 

6.-8. Monat: Vollmilch-Getreide-Brei

 

  • 200 ml Vollmilch, länger haltbare (ESL) oder H-Milch mit 3,5 Prozent Fettanteil
  • 20 g Getreideflocken aus Vollkorn, (beispielsweise Grieß, feine Haferflocken oder andere Vollkornflocken für Säuglinge)

  • 2 EL Obstsaft oder Obstpüree

Zubereitung

Die Getreideflocken werden in kalte Milch eingerührt und anschließend aufgekocht. Den Grieß rühren Sie in kochende Milch ein. Beides wird für etwa drei Minuten weitergekocht. Anschließend Obstsaft oder Obstpüree unterrühren. Als Obst eignen sich zum Beispiel Birnen, Pfirsich, Äpfel, Nektarine, Banane und Aprikose. Wegen der hohen Süße von Bananen sollten sie in minimalen Mengen mit anderem Obst einen Mix erhalten. Eine Getreide- und eine Obstsorte reichen aus.

 

7.-9. Monat: Getreide-Obst-Brei

 

  • 20 g Vollkorngetreideflocken (beispielsweise Grieß oder feine Haferflocken)
  • 90 ml Wasser
  • 100 g fein geriebenes, zerdrücktes oder püriertes Obst oder Obstmus, u.a. Apfel, Birne)
  • 1 TL Rapsöl

Zubereitung

babybrei rezepte ab 7 monatDie Getreideflocken geben Sie in kaltes oder Grieß in kochendes Wasser. Anschließend einrühren und aufkochen. Danach drei Minuten weiterkochen. Frisches Obst wie Äpfel, Pfirsiche oder Birnen können Sie roh zerkneten oder reiben. Tiefkühlobst und industrielle Obstglätsche ohne Zuckerzusätze sind ebenfalls geeignet. Vermischen Bananen mit weniger süßem Obst. Pro Mahlzeit genügt eine Getreide- und eine Obstsorte.

 

1.7 Ab welchem Zeitpunkt gibt es Babybrei?

Eine Empfehlung für den Zeitpunkt für die Babybrei Rezepte richtet der Kinderarzt. Kinderärzte teilen die Auffassung der WHO, dass es für ein Baby besser geeignet ist, wenn es komplett sechs Monate gestillt wird.

 

1.8 Fazit

Selbst kochen ist nicht schwer. Kochen Sie auf Vorrat und sorgen sie für Abwechslung bei den Mahlzeiten. Zum Pürieren eignet sich hervorragend ein Becheraufsatz für den Pürierstab.

 

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2. Babybrei einfrieren ist sehr praktisch

Für das Baby täglich frisch kochen muss nicht sein. Ganz einfach und praktisch ist das Einfrieren von Babybrei. Mit selbst gekochtem Brei spart man gleichzeitig viel Zeit. Auf einmal werden große Mengen Brei gekocht und anschließend in kleinen Portionen aufbewahrt. Bei Bedarf wird die zubereitete Kost aufgewärmt. Einige Dinge sind jedoch beim Einfrieren zu beachten.

 

2.1 Babybrei einfrieren: Wichtige Regeln

Babybrei sollte möglichst frisch eingefroren werden, um den Verlust von Nährstoffen zu stoppen. Dadurch entsteht auch eine längere Haltbarkeit. Nach der Abkühlung des Breis auf Zimmertemperatur wird er in Eiswürfelbehälter oder andere minimale Tiefkühlgefäße abgefüllt. Der Behälter zur Einfrierung des Babybreis sollte immer sauber und bestenfalls ausgekocht sein. Dadurch ist eine hundertprozentige Keimfreiheit gewährleistet. Dadurch ist ausgeschlossen, dass nicht gewünschte Mikroorganismen in den Brei gelangen. Ein luftdichte Verpackung ist ebenfalls vor dem Babybrei einfrieren wichtig. Für die mehrmonatige Haltbarkeit sollte man die Mahlzeiten bei mindestens -18 °C aufbewahren. Dadurch verlängert sich die Haltbarkeit um einige Monate.

 

2.2 Gefäße zum Einfrieren von Babybrei

Allgemein eignen sich alle Gefäße zum Einfrieren von Babybrei, die sich für den Kühlschrank eignen. Um zu einem späteren Zeitpunkt bessere Portionen zu ermöglichen, sollten immer minimale Portionen eingefroren werden. Keinesfalls sollten aufgetaute und erwärmte Portionen Brei den Weg ins Gefrierfach finden und nochmals erwärmen. Falls das Baby nicht alles isst, kann man den Rest entsorgen. Für diesen Zweck eignen sich besondere Eiswürfelformen. Die einzelnen Breiwürfel sind einfach auf den sauberen Teller auszudrücken. Nicht vergessen, die Behälter gut zu verschließen, damit keine Verunreinigung des Inhaltes eintritt.

 

2.3 Nach dem Einfrieren Auftauen und Erwärmung des Babybreis

Zum Auftauen legt man den Babybrei über Nacht in den Kühlschrank und erhitzt es anschließend in einem Topf, Mikrowelle oder Wasserbad. Beim Warmmachen des gefrorenen Breis dauert es ein wenig länger. Die Mahlzeit ist gleichmäßig zu erhitzen und die Temperatur zu überprüfen.

 

2.4 Ist jeder Babybrei zum Einfrieren geeignet?

Ohne Probleme lässt sich Babybrei einfrieren. Die Haltbarkeit ist jedoch unterschiedlich. Gemüse und Obstbrei ist dabei bis zu sechs Monate haltbar. Drei Monate sind gekochter Fisch und Fleisch nach dem Einfrieren zu konsumieren. Nicht länger als zwei Monate sollte zudem Beikost mit Milch im Tiefkühlfach stehen. Avocado, Bananen oder Melone sollten hierzu nicht eingefroren werden. Kartoffeln sind aber jedes Mal frisch zu kochen.

 

2.5 Vor dem Babybrei einfrieren beschriften !

Beim Babybrei einfrieren ist jede Portion mit einer Beschriftung zu kennzeichnen. Darauf sollte das Produkt und das Datum anzugeben. Dadurch wird ein Überblick gewährt, welche diversen Breie in der Tiefkühltruhe innerhalb der Haltbarkeitszeit liegen.